Warum Outdoor-Yoga?

Yoga Wilhelminenaue

Outdoor Yoga ist aus vielen Gründen gut. Es ist so schön, nur den Himmel als Dach zu haben. Um dich herum ein Meer aus Farben und Düften, die dein Herz und deine Seele erfreuen. Viele Yogis fühlen sich nach einer Outdoor-Praxis geerdeter und verbundener als in den üblichen vier Wänden. Wenn du das Glück hast, in der Nähe eines Waldes zu wohnen oder wenn es besondere Kraftorte bei dir gibt – worauf wartest du noch?

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Mutig voranschreiten

Yoga für Standfestigkeit

Zur psychologischen Dimension unserer Beine Wie geht’s? Wie ist das Leben? Beinhart? Hast du einen Klotz am Bein? Stehst gar mit einem Bein am Abgrund? Oder reißt du dir gerade ein Bein aus, um etwas zu schaffen? Stellt dir dabei jemand ein Bein? Geht dir das durch Mark und Bein? Oder kannst du etwas auf die Beine stellen? In unserer Selbstwahrnehmung (teilweise bedingt durch unseren gesellschaftlichen Kontext) sind die Beine positiv mit den Themen Sicherheit und Bodenständigkeit verbunden, mit Fortschritt, Erfolg und Selbstbewusstsein. In nahezu allen Kulturen gelten lange und schlanke Beine als attraktiv. Kein Wunder: Unseren Vorfahren sicherten sie das Überleben. Heute werden Models mit langen Beinen reich. Auch die Traumdeutung verschiedener Kulturen interpretiert die Beine als Symbol für Sicherheit, Unabhängigkeit, Finanzen (das Standbein) und für das soziale Umfeld. Wir stehen auf eigenen Beinen, brauchen keine fremde Hilfe. Auf der Schattenseite zittern uns vor…

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Yoga und Musik – pro und contra

Letztes Jahr war ich auf einem Yogafestival, das auf einem öffentlichen Campingplatz in Brandenburg stattfand. Einige der anderen, „normalen“ Camper waren nicht erfreut über die Yogi-Invasion. Um uns zu ärgern, spielten sie aus ihren aufgemotzten Geländewagen krasse Heavy-Metal-Musik auf voller Lautstärke. Ihr gehörnter Plan ging auf. Schon bald gab es recht viel Abstand zwischen den Yogis und den Metal-Freunden. Manche, die wegen Platzmangels doch in ihrer Nähe zelten mussten, flehten sie teilweise auf Knien an, die schreckliche Musik auszumachen. Nebenbei sei erwähnt, dass es in Berlin längst schon Metal-Yoga gibt. Ja, wenn es um Yoga und Musik geht, scheiden sich die Geister.  Yoga macht sensibler, auch Musik gegenüber. Yoga zu „falscher“ Musik zu üben, kann unendlich nervig sein. Da man über Geschmack und Befindlichkeiten schwer streiten kann, lassen viele Yoga-Lehrer beim Unterricht die Musik weg. Im heutigen Online-Yoga wird Musik nun zur individuellen Entscheidung. Es…

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Wie viel „Respekt“ brauchen Yogis?

Alles neu macht der Mai? Corona lässt leider den Wonnemonat 2020 alt aussehen, denn schleichend spürt jeder in den Kontaktbeschränkungen das mitmenschliche Defizit. Atemschutzmasken stoppen jeden Flirtversuch. In mancher Familie oder Partnerschaft geht man sich eher aus dem Weg. Man ist zielgerichtet unterwegs, vorsichtig und bisweilen misstrauisch. Frühlingsgefühle sind andere. Dabei sind wir soziale Wesen. Hier bricht gerade viel weg. Interessant, sich da einmal das Wort Respekt anzuschauen. Respekt stammt aus dem lateinischen „respectio“, sprich: zurückschauen, betrachten, noch Mal hinschauen. Frauen schauen zweimal hin, wenn sie Interesse an jemand haben. Männer drehen sich nach bestimmten Frauen (oder Männern) um. Manche kaufen sich Respekt, sie gehen shoppen. Aufmerksame Verkäufer suchen da Kleidung aus, bei der mal wieder jemand hinschauen soll. Oder gleich ein neues Auto. Wahnsinn, was wir machen, damit man uns bemerkt. Anderen fällt Respekt einfach zu, sie haben Charisma. Yogis würden sagen, sie haben…

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Der Yoga-Krimi – Licht und Schatten der Hare Krishna-Bewegung

Es fing damit an, dass ich eine CD fand. Der Interpret hieß Krishna. Krishna Das, und es gab da ein tolles Lied: den „Hare Krishna Meltdown“. Ging bei den Asanas gut zu Sonnengrüßen. Tolles Arrangement, das wollte ich lernen, und es wurde ein Teil von mir: Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna Krishna Hare Hare. Hare Ram, Hare Rama, Rama Rama Hare Hare…

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Ganz entspannt im Hier und Jetzt versus Selbstoptimierung

In Ausgaben des „Bravo“-Magazins der 1970er-Jahre, die ich zu Beginn meiner Pubertät sehr gern las, galt bei Leserangaben das Hobby „Faulenzen“ als gängig und akzeptabel. Heute haben die Medien für alle nach 1980 Geborenen das Schlagwort „Generation Selbstoptimierung“ erfunden.

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